Eine Session von Thomas Michl.

Herrschaftsprobleme und Machtfragen in Projekten

Mögliche Erklärungsmuster aus den Politikwissenschaften:

Definiton

"Politische" Fragen im Projekt

  • Wo sind die Machtzentren?
  • Wer übt Herrschaft/Macht aus? Und warum (Legitimation)?
  • Wie wird Herrschaft/Macht ausgeübt?
  • Welche formellen/informellen Institutionen (z. B. Regelwerke, Kultur) gibt es? Wie bestimmen Sie den Entscheidungsprozess?
  • Wie wird im Projekt kommuniziert?

Hilfreiche Konzepte/Modelle

Beispiele aus der Session

In der Session wurden zwei konkrete Beispiele mit Mobbing-Charakter diskutiert (Redeverbot, rückwirkende Kündigung,...).

Thesen aus der Diskussion

  • Olaf Hinz: "Informelle Macht ist auch gut für Organisationen"
  • Bernhard Schloß: "Frei nach Watzlawick: Man kann nicht, nicht führen."
  • Thomas Fischbach: "Melden macht frei!"
  • Macht (agieren) vs. Opfer (mit sich machen lassen)
  • Gegen die Opferrolle: Sich macht nehmen, Dinge einfordern
  • Cleo Becker: "Sachfragen sind oft nur die Spitze des Eisberges"
  • Bernhard Schloß: Politik kann Projektmanagement instrumentalisieren, beispielsweise wenn Risikomanagement rein zu Absicherungs- und Rechtfertigungszwecken missbraucht wird.
  • Thomas Michl: Macht per se ist neutral, aber wie wird sie ausgeübt und warum?

 

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