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Auf dem ersten PM Camp Rhein-Main 2013 hatten wir eine Kudo box [Kudos ist (in der agilen Welt) ausnahmsweise mal kein japanisches Wort, sondern britischer Slang, der wahrscheinlich aus dem altgriechischen übernommen wurde und Anerkennung und Lobpreisung ausdrücken soll. Den Singular Kudo findet man indessen nur bei Jurgen Appelo.] aufgestellt, in die die Teilnehmer kleine Karten werfen konnten, auf denen Sie anderen Teilnehmern ein Lob aussprachen. Die Gelobten wurden von uns öffentlich gepriesen und mit einem kleinen Geschenk von Oliver Buhr bedacht. Die Idee (und Materialien) dazu haben wir von Jurgen Appelo übernommen [Informationen und Materialen zur Kudo Box von Jurgen Appelo findet man aufhttp://www.management30.com/workout/kudo-box/ (Englisch)] und wurde von den Teilnehmern rege angenommen. (Deutsche Vorlagen für eigene Kudo Karten siehe Anlagen zu diesem Artikel.)

Wie funktioniert’s?

Mit einer an prominenter Stelle aufgestellten Kudo Box (im Grunde einfach eine liebevoll gestaltete Pappschachtel) oder einem zentralen Email-Konto werden die Mitarbeiter dazu eingeladen, ihren Kollegen ein Lob zukommen zu lassen. Die Kudo Box (oder das entsprechende Email-Konto) wird jeden Tag geleert und die Kudos von einer beauftragten Person öffentlich vorgetragen: zum Beispiel beim gemeinsamen Mittagessen oder im Unternehmenschat, per Email-Verteiler, usw. Mit dem Lob verbunden ist eine kleine Aufmerksamkeit, wie zum Beispiel Blumen, Kinokarten oder Süßes, die aus der Firmenkasse für nicht mehr benötigte finanzielle Boni ausgezahlt wird.

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