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Comment: Sozial, generische Firmen-DNA (Denkmodell) und Praxisbeispiel ergänzt

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Genau so wichtig ist auch der Begriff "Ordnungsparameter" - diese beinhaltet eine für alle verfügbare Information "kollektive Variable" die den einzelnen Element die Möglichkeit gibt sich auszurichten.

Übertragen der Prinzipien auf eine Betriebswirtschaft mit Menschen

Wollen wir die Prinzipien der Physik auf Unternehmen übertragen, fehlten uns bisher geeignete Denkmodelle. Die konventionelle Betriebswirtschaftslehre hilft uns da auch nicht weiter. Bei Gebhard Borck findet sich nun ein Denkmodell, dass uns endlich die Terminologie an die Hand gibt, mit dem eine sich selbst steuernde Firma reflektiert und ihre Elemente beschrieben werden können. Dabei handelt es sich um ein allgemeingültiges Modell, dass nicht auf Selbstorganisation festgelegt ist.

Die Kurzbeschreibung:

"Das sozial generische Unternehmensmodell. Eine Firmen-DNA für alle Geschäftsformen. Es koppelt erstmalig schlüssig Ökonomie und Beziehung."

 

Das Denkmodell beschreibt die betriebswirtschaftliche Grundlage einer jeden Firma, um in der individuellen Interpretation zwischen den Ausprägungen unterscheiden zu können. Grundannahmen des Musters sind:

  • Jedes Unternehmen ist zum einen Teil sachlich und zum anderen sozial.
  • Der zweckmäßige Bestandteil ist direkt gestaltbar, der zwischenmenschliche mehrheitlich indirekt.
  • Es gibt keine menschlose Firma.

Gebhard Borck zeigt und erklärt das Schema, auf dem jegliche Organisation und damit auch jede Betriebswirtschaft fußt. Selbst wenn einzelne Bausteine anders benannt werden, bleibt die Funktionsweise des Modells davon unberührt. Das Bild zieht willentlich Vergleiche zur biologischen DNA-Darstellung.

Details und ausführliche Beschreibung siehe: http://firmen-dna.de.

Was heißt das für Teams?

  • Der Kontrollparameter bei Teams kann der Work-In-Progress sein. Es kann keine höhere Ordnung entstehen, wenn die einzelnen Elemente zu viel Last aufweisen. Das Verhalten kann nur irrationale Zuge annehmen - eine höhere Ordnung ist nicht möglich (d.h. auch Sprints und WIP-Limits als elementare Grundlage für agile Methoden und auch gutes Projektmanagement)
  • Der Ordnungsparameter bei Teams wird wahrscheinlich die Information bzgl. Stand gegenüber Zielerreichung (Status) sein. Dies setzt voraus, dass ein Ziel bekannt ist und dass dieser Status stabil erhoben werden kann und eine operative Bedeutung hat.
  • Die Stimulation/Input ist dann die Anregung von Außen (oder spontan von innen) einen neue höhere Ordnung zu suchen oder auf Mikroebenen die kritische Masse von Elementen in die höhere Ordnung zu bringen.

Selbstorganisation in der Praxis

Selbstorganisation im Mittelstand: Wie verändern sich die Rollen des Chefs und der Mitarbeiter?
Interview mit Stephan Heiler, Alois Heiler GmbH (mittelständischer Handwerksbetrieb) und Gebhard Borck, GB Kommunikation GmbH (Dokumentation von madiko, 2016-02).

Literatur

  • Günter Schiepek und Hermann Haken "Neurobiologie der Psychotherapie" November 2010
  • Günter Schiepek und Hermann Haken "Synergetik in der Psychologie: Selbstorganisation verstehen und gestalten" März 2010

  • Hermann Haken "Die Selbstorganisation komplexer Systeme - Ergebnisse aus der Werkstatt der Chaostheorie" September 2004

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Selbstorganisation - Lenkung