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Einleitung

Der Begriff der Retrospektive wurde durch die große Verbreitung von Scrum bekannt und populär. Im Sinne des Wortes bedeutet er (lat. retrospectare „zurückblicken“) Rückblick. Ein analytischer und konstruktiver Rückblick ist in der Projektarbeit jedoch weit über Scrum hinaus von grundsätzlicher Bedeutung. Im einfachsten Fall dient ein einmaliger Rückblick am Ende des Projektes der Sicherung von Ergebnissen und erarbeitetem Wissen, deshalb ist eine Retrospektive ein wichtiger Baustein für Wissensmanagement. Darüberhinaus ist eine regelmäßig durchgeführte Retrospektive (wie z.B. in Scrum)  ein mächtiges Werkzeug für gelingende Projekte.

Im Folgenden wird entgegen der Aufzählung in der Überschrift immer von Retrospkektive gesprochen. Auf Anzahl und Häufigkeit der Retrospektive wird nicht eingegangen, stattdessen werden grundsätzliche Aspekte diskutiert.

Bedeutung und Motivation

Eine Retrospektive kann auf vielfältige Weise wirken und genutzt werden:

  • Sicherung von Knowhow
    Ohne Austausch von gemachten Erfahrungen gehen diese leicht verloren.
    Erst die explizite Benennung der Erfahrungen erlaubt eine Dokumentation derselben.
    Im ungünstigen Falle lässt sich auch aus einem misslungenen Projekt etwas lernen.
    Auch die Entdeckung von Stolpersteinen ist Knowhow.
    Gerade am Ende eines misslungenen Projektes ist eine Aufarbeitung von besonderer Bedeutung, [Norman 2003].

  • Verbesserung des Arbeitens (Prozess)
    Die Verbesserung und Optimierung von Arbeitsabläufen ist ohne die gemachten Erfahrungen nicht möglich.
    Nur die am Arbeitsablauf (Prozess) Beteiligten sind in der Lage Schwachstellen, Fehler oder Ungereimtheiten zu benennen.
    Retrospektiven (Reviews) sind ein zudem ein unverzichtbares Hilfsmittel im Qualitätsmanagement.[Weßel 2009], [Maisch, Findeiss 2009]

  • Verbesserung des Arbeitens (Kommunikation)
    Missverständnisse, Kommunikationsfehler oder versteckte Konflikte lassen sich nur aufdecken, wenn regelmäßig das
    gemeinsame Verständnis zu verschiedenen Themen überprüft wird. Regelmäßige Retrospektiven sind damit ein elementarer
    Baustein agiler Vorgehensweisen. [Weßel 2009], [Maisch, Findeiss 2009]

  • Verbesserung des Gruppenklimas (Entwicklung und Stabilisierung von Beziehungen)

work in Progress

 

Methoden

work in Progress

Wichtige Grundsätze

  • jede Meinung ist wichtig
  • jeder(r) kommt zu Wort

Beispiele

 

Literatur

[Norman 2003] Kerth, Norman L., Post mortem: IT-Projekte erfolgreich auswerten, Bonn 2003

[Weßel 2009] Christa Weßel, Gute Projektkultur stärken durch interdisziplinäre Team-Reviews, in: Projekte als Kulturerlebnis, dpunkt.verlag 2009

[Maisch, Findeiss 2009] Alexander Maisch, Bernhard Findeiss, Retrospektiven als Grundlagen agilen Projektmanagement oder: Gelebte Streitkultur, in: Projekte als Kulturerlebnis, dpunkt.verlag 2009

[Huber, Lindenhahn 2010] Eberhard Huber, Sven Lindenhahn: TEAMWORK:  Warum Projektteams erfolgreicher sind als Projektgruppen Objektspektrum Ausgabe 02 / 2010

Roman Pichler, Scrum, Agiles Projektmanagement erfolgreich einsetzen, Heidelberg 2008, dpunkt.verlag

Ester Derby, Diana Larsen, Agile Retrospectives, Making good teams great, 2006, The Pragmatic Bookshelf

Reinhold Rabenstein, Rene Reichel, Michael Thanhoffer, Das Methoden-Set, Band 4 Reflektieren, 10. Auflage 1999, Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft für Gruppenberatung, Ökotopia Verlag

work in Progress

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