Stellen wir (im PM und in Projekten) die richtigen Fragen?

Fragen über Fragen...

Einführende Fragestellungen - oder: Warum dieses Thema?

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  • Umfangreicher Diskurs über das Thema PM - aber beschäftigen wir uns auch mit den richtigen, wichtigen und zukunftsweisenden Fragen?
  • Drehen sich unsere Diskussionen im Kreis? Wenn ja, warum?
  • Was sind die wirklich wichtigen Fragen im PM, die wir lösen müssen?
  • Wie entsteht "neues Denken und Handeln" im Projektmanagement?
  • Brauchen wir einen Paradigmenwechsel, um komplexe Projekte bewältigen zu können?
  • Können wir die Probleme im Projektmanagement auf derselben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind?

Session auf dem PM Camp 12; Methode: Wicked Question Game (aus der Art of Hosting); Samstag, 10.11.12, 13:15-15:00 Uhr

Verlauf

  1. Eingangsfrage: Wie können Projekte gelingen?
  2. Wicked Question Game
  3. Gemeinsame Diskussion > Ernten ("Harvesting")

Ergebnisse

Aspekte des Wicked Question Games sowie der anschließenden Diskussion waren (BITTE ERGÄNZEN, KOMMENTIEREN, VERBESSERN):

  • Wie können Projekte gelingen?
  • Wie definieren wir "gelingen"?
  • Wann sind Projekte erfolgreich?
  • Was ist Projekterfolg?
  • Wer definiert Projekterfolg?
  • Kann Projekterfolg überhaupt definiert werden?
  • Was ist an Nutzen entstanden?
  • Warum gibt es überhaupt Projekte?
  • Was kann ein Projektmanager/in beeinflussen?
  • Kann man Projekte überhaupt beeinflussen?
  • Kann man Projekte nicht beeinflussen?
  • Welche Rolle spielen die Menschen?
  • Wo grenzt sich PM ab?
  • Muss sich PM abgrenzen?
  • Kann sich PM abgrenzen?
  • Welche Verantwortung können / wollen wir als Projektmanager/in übernehmen?
  • Auf welchen Fakten und Erkenntnissen bauen Projekte auf?
  • Gibt es überhaupt objektive Fakten? 
  • Liegt nicht in der Vorbereitung und Initiierung von Projekten der wahre Schlüssel zum Erfolg?
  • Warum ist diese Frage überhaupt wichtig?
  • Wie kommt das Neue in die Welt? (warning)
  • Können wir die Herausforderungen unserer Zeit überhaupt noch mit Projekten und Projektmanagement lösen?
  • Braucht es neue Ansätze und ist das dann überhaupt noch "Projektmanagement"?
  • Sind Projekte nur erfolgreich, wenn sie "gut für die Menschen" sind? (warning)
  • Sind diejenigen, die sich mit den wichtigen Fragen im PM beschäftigen sollten, überhaupt im Raum?
  • Wie kann interdisziplinäre Zusammenarbeit gelingen?
  • Brauchen Menschen Führung?
  • Brauchen Teams Führung?
  • Geht es auch ohne Führung?
  • Wann geht es ohne Führung?
  • Weshalb machen wir überhaupt Projekte?
  • Wie wichtig ist Erfolg?
  • Woran erkennt man den Erfolg?
  • Wie kommt das Neue in die Welt?
  • Was bringt das Neue?
  • Wer kann das Neue schaffen?
  • Dient das Neue den Menschen? (warning)
  • Wer kann das Neue verhindern?
  • Wer möchte das Neue verhindern?
  • Was bringt das verhindern von Neuem?
  • Wo lauern die Verhinderer?
  • Wo lauern die Weltverbesserer?
  • Wer wartet schon lange auf das Neue?
  • Warum braucht es Neues? (warning)
  • Was ist das Neue am Neuen?
  • Welche Veränderung bringt das Neue?
  • Was genau ist dann anders?
  • Kann Neues auch ohne Projekte entstehen? 
  • Ist das Neue gut für die Menschen?
  • Was ist die Alternative zum Projekt?
  • Wie schaffen Menschen gemeinsam Neues? (warning)
  • Wohin führt Gemeinsamkeit?
  • Wer gehört zur Gemeinsamkeit?
  • Welche Menschen werden dazu gebraucht?
  • Reicht es, wenn die zentralen Systemprinzipien der Zugehörigkeit, Ordnung und Achtsamkeit befolgt werden?
  • Kann Zusammenarbeit im Sinne der aktiven und verantwortlichen Zukunftsgestaltung gelingen, wenn Systemprinzipien (= Werte) eingehalten werden?
  • Was würde geschehen, wenn die Systemprinzipien ins Gegenteil verkehrt würden?
  • Wie könnte das "Sowohl-als-Auch" aussehen?
  • Können soziale Systeme überhaupt auf Dauer bestehen, wenn Systemprinzipien verletzt werden?
  • Müssen soziale Systeme, konkret Projekte, auf Dauer bestehen?
  • Kann es zu einem besseren sozialen System führen, wenn punktuell Prinzipien verletzt werden?
  • Braucht ein gutes System auch Brüche?
  • Wer ist vom Nutzen betroffen, den ein Projekt stiftet?
  • Was würde geschehen wenn wir Neues ohne "Projekte" schaffen würden?
  • Was ist heute anders?
  • ...

Schlussfolgerungen / Fazit

Die Erkenntnisse des Wicked Question Games werden am Ende im so genannten "Harvesting" zusammen gefasst. Erkenntnisse unserer analog-virtuellen Frage-Session sind:

Ursprüngliche FrageNeue Frage
Wie können Projekte gelingen?

Wie kommt das Neue in die Welt?

 

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Habt Ihr Vorschläge für die neue, die eigentliche Frage? Hier einige Vorschläge

  • Wie können wir gemeinsam Neues erschaffen?
  • Dient das Neue den Menschen?
  • Wie kommt das Neue in die Welt?
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14 Comments

  1. Könnte nochmals jemand den Ablauf und die Regeln des Wicked Question Games erklären?

    1. Oh ja, bitte. Das interessiert mich auch.

  2. Infos zum Wicked Question Game eingefügt (wink)

  3. Puh, ich befürchte, langsam werden die Fragen rhetorisch (wink)

    Ich ertappe mich selbst, dass ich versuche, meine Antworten als Fragen zu formulieren. Ich nehme mich aus dem Spiel mal raus. Sobald neue Aspekte rein gekommen sind, klinke ich mich wieder ein. Denn ich fühle mich aktuell in meinem eigenen Denkkäfig gefangen (wink)

  4. Ich habe mir erlaubt, die Seite etwas zu überarbeiten:

    • Beschreibung "Wicked Question Game" ist nun in einer Unterseite.
    • Die Fragen, die ich besonders spannend Fand, habe ich mit (warning) gekennzeichnet.
    • Die spannendste Frage, die aus dem Wicked Question Game entstanden ist, lautet für mich: Wie kommt das Neue in die Welt?

    Ich freue mich auf weitere Diskussionen! Gerne könnt Ihr meine Änderungen auch rückgängig machen, korrigieren, ergänzen, kritisieren etc.

  5. Hallo Stefan,

    ich würde gerne einige Fragen zum Thema ergänzen:

    • Wie entscheidend ist der Konflikt zwischen Firmenkultur und Kultur innerhalt eines Projektes?
    • Gibt es eine Projektkultur?
    • Kann man eine projektbezogene Kommunikationsebene erreichen?
    • Wie hat sich der Context Projekt in den letzten Jahren entwickelt?
    • Wie groß ist der Einfluss von Wissensmanagement innerhalb eines Projektes?
    • Gibt es eine projektbezogene Sprache(Ausdrucksform wie Bilder,Diagramme,Zahlen...)?
    • Kann ein Projekt von einem Projektmanager alleine überhaupt verstanden,erfasst werden, oder braucht es ein Team?

    Ich hoffe ein wenig zum Thema beigetragen zu haben.

    Grüße aus Dortmund

    Frank (smile)

     

  6. Francisc Simon Du kannst gern Deine Fragen im Artikeltext einarbeiten. 

  7. Eine m.E. wichtige Frage im Konnex zu den obigen wäre: Wie lernen und lehren wir PM? Nicht zuletzt auch um auf diesem Wege neues in die Welt zu bringen oder überhaupt auch zuzulassen ...

    1. Thomas Mathoi: Danke für den Input!

      Müssten wir den Gedankengang nicht umkehren? Das Lernen und Lehren von PM passiert doch mit dem "ultimativen" Ziel, dass das Neue in die Welt kommt. Nicht?

  8. Ja, Stefan ... aber die Frage ist dann, ob das Neue durch das Lernen und Lehren oder umgekehrt in die Welt kommt. Vermutlich auf beide Arten ein bisschen, aber natürlich darf dann beim Umkehren des Gedankenganges die Forschung und Weiterentwicklung nicht außer Acht gelassen werden. Die Frage muss dann also lauten: Wie müssen wir lehren, lernen und forschen, um eine Nährboden für das Neue (PM) zu schaffen?

  9. Also zu dem Thema hätte ich auch noch eine Anregung, ich frage mich ob wir nicht einfach "das Neue/etwas Neues" was ins Leben zwangsläufig erscheint nicht erst zu spät erkennen? Es gibt aus meiner Sicht viele Ursachen dafür, nicht zuletzt die Überflutung durch Informationen, was die Selektion und eine genaue Analyse/Bewertung schon ziemlich schwierig macht. Also letztlich bleibt noch die Frage offen, ob wir einfach zu lange brauchen etwas zu erkennen/erfahren, was schon längst da ist? (smile)

    Grüße aus Dortmund

    Frank (smile)

    1. Hallo Frank,

      ich seh's grundsätzlich auch so, dass Veränderung ("das Neue") wohl in den ganz großen, globalen Kontexten derzeit wesentlich zu wenig rasch passiert. Die Hauptursachen hierfür sehe ich in der Architektur sozialer Systeme (Gesellschaft, Wirtschafts- und Finanzsystem, Sozialsysteme, Unternehmenssysteme, politische Parteien...) und am Ende in der Trägheit und Veränderungsunwilligkeit der Menschen.

      Ja, das, was wir brauchen, ist ganz sicher schon längst da. Entsprechend könnte man die Frage ableiten: Ist "das Neue" am Ende einfach "mehr vom Alten"(wink)

  10. Hallo Stefan,

    ich würde vllt. noch einen Schritt weiter gehen und fragen:

    Was ist überhaupt alt bzw neu?

    Denn das was heute passiert kommt bei uns mit einer bestimmten Verzögerung an.

    D.h. ist das Alte das Neue ? oder schaffen wir es vllt. durch die kontinuierliche Arbeit an uns selbst Schritt für Schritt dem Heute näher zu kommen?

    Kann das einer überhaupt ganz alleine schaffen oder geht das nur im Team?

    Aus meiner Sicht ist etwas total menschliches in den letzten Jahren passiert. Der Verlust der  Informationsqualität durch die steigende Informationsquantität. Wie mit all den anderen Dingen im Leben, wenn man zu viel von etwas hat verliert es schlicht an Bedeutung. Das ist z.B. eine mögliche Erklärung dafür, dass junge Mensche so unbedacht mit persönlichen Informationen (FaceBook) umgehen, weil sie die Bedeutung der Informationen nicht mehr kennen. Es gibt ja genug davon (smile).

    Aus dieser Erkenntnis heraus, finde ich kann man sich durchaus die Frage stellen:

    Wie können wir KernFragen auf der Grundlage vorhandener Informationen definieren,verändern,kontrollieren und bewerten? 

    Damit wäre aus meiner Sicht nun der direkte Bezug zu dem Thema:

    Stellen wir (im PM und in Projekten) die richtigen Fragen?

    wieder hergestellt (smile)

     

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