Der Titel der Session lautete vollständig:

80% der Projekte, die scheitern, scheitern an Kommunikation. Ist das wirklich so?

Ich habe drei Beispiele von gescheiterten Projekten vorgestellt:

  • Ein Organisationsveränderungsprojekt (Holger)
  • Ein IT-Projekt (Avon SAP Fail)
  • Ein Energieversorgungsprojekt (Hidro Aysén)

Die Gemeinsamkeit in der Frage nach den Gründen des Scheiterns der drei Projekte sind aus meiner Sicht die (überhebliche, in Teilen arrogante) Geisteshaltung auf Seiten der Auftraggeber und nicht berücksichtigte Schäden. Diese These (hier zum Nachlesen) haben wir in der Session diskutiert.

Auf die Frage an die Teilnehmer, was wir besser machen könnten, kamen nachfolgende Statements:

  • No labels

1 Comment

  1. Beiträge zu HidroAysén:

    http://www.coha.org/chiles-hidro-aysen-project-terminated/

    http://news.nationalgeographic.com/news/energy/2014/06/140610-chile-hidroaysen-dam-patagonia-energy-environment/

    Einer der Faktoren scheint zu sein, daß Chile keine Energiepolitik hat, die man so nennen könnte.
    Offenbar hat man auch nicht eingesehen, Wasserkraft auszubauen, wenn nicht parallel Maßnahmen zur Energieeffizienz geplant sind.

    Interessant ist der Aspekt, daß Chile im Nachgang anscheinend in Gaskraftwerke investieren will, obwohl sie a) die Stromaufnahme reduzieren könnten und b) unglaublich großes Potential für (sinnvolle) Erneuerbare Energien hat.

    Die Parallele zu aktuellen Projekten in Deutschland zu ziehen wäre sicher hochinteressant.

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