Vor dem Hintergrund der agilen Transformation der BMW Group IT beschäftigt mich (als Agile Transformation Agent dort) die Frage wie der Fortschritt auf dem Weg zu einer agilen Produktorganisation  gemessen werden kann. Vergleiche dazu einleitend auch den Beitrag in meinem Blog: Die Vermessung der Agilität. Es geht also darum immer wieder Momentaufnahmen der Teams in verschiedenen Dimensionen zu machen, um so zu verstehen, ob die Organisation agiler wird und ob sich die damit verbundenen Effekte der Wendigkeit, Flexibilität und letztlich Kundenzufriedenheit einstellen.

In der sehr lebhaften und inspirierenden Diskussion ergaben sich folgende Ideen, was gemessen werden könnte (ohne darauf einzugehen, wie das gemacht werden kann). 

Dank Christian Botta haben wir das auch nochmal in schön (wink)

  • Aufwand für Reporting, manuell und automatisiert
  • Durchlaufzeit von Idee zu Nutzung
  • Kundenzufriedenheit (im konkreten Kontext der interne Kunde der IT)
  • Mitarbeiterzufriedenheit, Fluktuation
  • Messen beim Team beginnen und autark lassen
  • Frequenz von Lieferung
  • Business Value pro Zeit
  • Depriorisierte Features, also die Anzahl dessen, was nichtgemacht wird
  • Kosten
  • Qualität oder auch Technical Debt
  • Agiler Reifegrad, die Kultur
  • Dedication pro Mitarbeiter – wie viele Projekte/Produkte bedient jemand gleichzeitig
  • Lernen vs. Liefern
  • Work in Progress – angefangene Arbeit
  • Agility Health Radar

Dabei wurde betont, dass auf keinen Fall eine Incentivierung, also ein Bonussystem an irgendeine der potentiellen Messgrößen gekoppelt werden dürfe, weil das unweigerlich zur Topimierung führt.

Zwei ganz konkrete Links zum Thema:

  • No labels

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