QuiStain®able? Was ist das denn?

Quistain®able ist ein Kunstwort aus Quick und Sustainable (wink) ... und genau das ist auch der Kern. Viele Organisationschanges dauern lange, brauchen wie Aufwand und sind oft wenig Wirksam oder wenig Nachhaltig. In unserer Beratungstätigkeit sind wir zu der Erkenntnis gelangt, dass dies nicht notwendig sein muss. Es geht auch anderst!

Achtung: die Prinzipien sind ganz im Sinne von CC-BY-SA offen. Der Begriff "QuiStain®able" ist aber durch die VISTEM.eu geschützt - d.h. alles darf verwendet werden nur der Begriff nicht.

Die Prinzipien eines "QuiStain®able Changes!"

Die Hypothesen und Prinzipien im Klartext:

Die Phasen eines QuiStain®able Changes!

Der Ablauf in Klartext (Kurzform):

  1. Phase: Analyse und Vorbereitung Freeze
    1. Den Engpass identifizieren - passiert meist durch eine einfache Analyse. Ein Tag Interviews und Betriebsdurchgang und man weiß wo der Engpass ist. Im Zweifelsfall geht man von einem virtuellen Engpass aus.
    2. Wenn der Engpass auf der Ebene 1-3 liegt (eigentlich immer der Fall) dann muss man konsequent den Zufluss neue Arbeit begrenzen. Dazu muss ein operativ wirksamen Eingangstor etabliert werden (ein Board).
    3. Parallel wird festgelegt, welche Projekt eingefroren werden um das System zu entlasten, den Engpass sauber zu füllen und allen anderen Teams Reserverkapazität zu geben. Das ist notwendig um dem Change Ressourcen zu geben und den Leuten einen Anfangserfolg (s. Kurve grün ganz unten). Die Maßnahmen müssen zu einer deutlichen Entlastung der Mitarbeiter führen - nur so gewinnen die Mitarbeiter Vertrauen in das Mittelmangement was Voraussetzung für eine inneren Wandel darstellt.
    4. Parallel dazu werden die Top-Manager und das Mittelmanagement in Workshops auf die neue Welt eingestellt. Es werden die alten Glaubenssätze entlernt und neue gelernt. Es wird der Change-Plan und Verantwortlichen erarbeitet.
    5. Der Changeplan ist hierbei ein Schritt-für-Schritt Plan - bei dem jeder Schritt jedem absolut klar ist. Für jeden Schritt sind die erwarteten Effekte geklärt und jeweils ein Verantwortlicher aus der mittleren Führungsebene benannt, der seine Verantwortung auch gerne wahrnimmt.
    6. Durch die strenge schrittweise Vorgehensweise kann man bei jedem Schritt erkennen, wenn die vorhergesagten Effekte nicht eintreten. In diesem Fall sind die Ursachen zu analysieren und Maßnahmen zu ergreifen. Da immer nur ein Schritt "aktiv" ist konzentriert sich das Management vollumfänglich genau auf diesen Schritt - es besteht volle Konzentration (Fokus) und Ursache-Wirkungs-Mechanismen sind erkennbar.
  2. Phase: Freeze und Vorbereitung Start der Regelung
    1. Die erste und wichtigste Aufgabe ist die verbliebenen Projekte/Aufgaben (die hot-Liste) mit Ressouren zu versorgen und zu beschleunigen. Wenn eine Aufgabe fertig ist, darf eine neue gestartet werden. Diese Ebenen ist in allen Quick-Changes gleich und gibt die Energie für einen schnellen Change und die Vorbereitung der nachhaltigen Regelung.
    2. Parallel muss man dann die Regelung für die Nachhaltigkeit installieren:
      1. es werden die Rollen geklärt und neue definiert
      2. die Teamleiter und Projektmanager geschult
      3. ein Tooling installiert, dass die Regelgrößen misst und bereit stellt
      4. es werden Palnungen umgestellt
      5. die verbleibenden Aufgaben am Engpass nachgestaffelt
    3. ACHTUNG: die Freeze darf erst gestartet werden, wenn die nächsten Schritte mit der Führungsebene geklärt sind und klar ist, was Schritt für Schritt zu tun ist und das Management diese Schritte versteht und vertreten kann.
  3. Phase: Start der Regelung und des kontinuierlichen Verbesserungsprozess
    1. Zuerst werden die Regelausschläge korrigiert. Jede Regelung, wenn man sie zum ersten mal einschaltet hat Überschwinger und Ausschläge. Diese müssen schnell korrigiert werden. Hier tauchen normalerweise alle bis dahin versteckten Problem auf, die es gilt schnell in den Griff zu bekommen
    2. Wenn die Regelung arbeitet erhält man ein Signal, wo im System die meisten Regelabweichungen auftreten. Diese sind der Startpunkt für den KVP Prozess

Was ist daran QuiStain®able?

 

ACHTUNG

Der Begriff "QuiStain®able" ist entstanden in der intensiven Change-Arbeit der Firma VISTEM External Link (Heppenheim) und Speed4Projects External Link (Karlsruhe). Der Begriff ist geschützt - die Ideen dürfen gerne nach Absprache (Wolfram Müller oder VISTEM) gerne verwendet werden.