Inhalt : PM Camp München 2015 - Sessiondokumentation

Programm 

http://muenchen.pm-camp.org/

@PMCampMUC #PMCampMUC

Am 23.7. startet das PM Camp München 2015 mit dem Get together in der LMU

Programm

Freitag, 24.7. Sessionplan Freitag

8:30 – 9:00 Check in

9:00 – 10:45 Begrüßung,

Impulsvortrag: Kornelia Hietmann

Barcamp Regeln und Session Planung

11:10 -13:00 Sessions

13:10 – 14:00 Mittag

14:10 – 17:00 Sessions

17:10 – 17:30 Closing

in Anschluss Party bis 22:00 Uhr

 

Samstag, 25.7. Sessionplan Samstag

8:30 – 9:00 Ankunft

9:00 – 10:45 Begrüßung,

Impulsvortrag: Franziska Köppe

Session Planung

11:10 -13:00 Sessions

13:10 – 14:00 Mittag

14:10 – 16:00 Sessions

16:10 – 16:30 Closing

Begrüßung durch Sacha Storz

Wie funktioniert ein BarCamp

Impulsvortrag: Kornelia Hietmann: IT. Change.Management

Sessions Freitag

 DornbirnBad HomburgBerlinStuttgartZürichWandelbar
11:10Visualisierung (Daniel Reinold)Process Change: Fluch oder Segen (Tobias)Lean Change Management (Torsten G. Scheller)Wandelmutig: Wetten statt Planen (Franziska Köppe)Nachhaltigkeit (Jürgen Olbricht)Twitter (Michael Cramer)
12:10Best things in life are free (Marcus Wenkel)Verteilte Teams (Manuela M.)Project Management @Zalando (Jan + Chris)Domino Rallye PM Simulation (Peter Addor)Teilweise Agil: Planung,
Metriken + Reporting (Christian K.)
 
14:10Bindung von Wissens- und
Projektarbeitern (Yvonne Mundt)
"Ursuppe" (Michael Frahm)Karrierewandel - You=Business (Mercedes)Planung (Peter Addor)Zustand als KPI (Andreas Sperber) 
15:10"Erzähl-mahl" (Katrin Frische)Lego Serious Play Intro (Totti)Theory U (Eva Kleinferchner, Peter Webhofer)Schätzung: Genie oder Wahnsinn (Rafael Gebert)Gestern Projekte, Morgen Produkte,
Wie schaffe ich den Change? (Florian)
 
16:10

Agile Fortbildung (Zertifizierung?)
für Projektleiter (Sabine)

Quo vadis PM Camp? (Roland Dürre)Wandel Werkzeuge in Start-ups (Helene)Wo beginnt (Halb-)Wissen? (Lars)Manage me, I'm creative (Laura & Anna) 

 

  • Sessiondoku: Hier einfügen!
  • ...

Visualisierung (Daniel Reinold)

 

Domino Rallye PM Simulation (Peter Addor)

In München spielten wir nochmals das Domino-Rallye, wie zuvor schon in Dornbirn 2014 und Zürich 2015. Das Spiel soll ein (Bau-)Projekt simulieren und zeigen, wie „man“ im Allgemeinen an eine etwas unklar gestellte Aufgabe heran geht.

Es sollen möglichst wenig Steine verbaut werden, was der realistischen Forderung entspricht, das Projekt möglichst günstig durchzuführen. Leider führte das in jedem Fall dazu, dass die Projektteams derart sparten, dass noch nie ein Domino-Rallye durchgelaufen ist.

Abgesehen von der Berechnung, wie viele Steine ein Projekt bestellen und verbauen will, wird selten viel geplant. Ein Vorgehen nach dem klassischen Projektmanagementansatz oder nach agilen Methoden war nie erkennbar.

Jedes Team verhält sich immer anders. Martin Aigner machte zweimal im Spiel mit und berichtete, wie unterschiedlich sich die Teams, in denen er war, verhielten. Auch der Fotograf, der zwischen den beiden Teams hin und her lief, wunderte sich über das unterschiedliche Vorgehen der beiden Teams.

In einem Team, das fast ausschliesslich aus Frauen bestand, gab es bezüglich der Anzahl zu bestellenden Dominosteine zwei Meinungen, die von je 3 Teammitgliedern getragen wurde: eine Partei wollte ein Minimum an Steinen verbauen, während die andere Partei das Maximum bestellen wollte, um so das Risiko auszuschliessen, dass das Rallye nicht durchläuft. In der Tat wäre das eine weise Entscheidung gewesen. Leider konnte sich die berechnende Partei durchsetzen.

Die Erfahrungen des anderen Teams berichtet Christian Ehetreiber so:

Die Domino-Rallye, die unser Team nach den strengen Richtlinien unseres Auftraggebers Peter Addor innerhalb der vorgegebenen Zeit erbaute. Leiiiiiiiiider passten die Maße nicht, und die Steine fielen nicht um (ca. 8x mussten wir die Rallye neu starten), sodass wir zwei ganz wesentliche Ziele - Maße einhalten und alle Steine müssen fallen - leider nicht erreichten. Doch ich war dennoch stolz auf die Ästhetik unseres Werkes, auf die gute - leistungsfreundliche, respektvolle und lustige - Stimmung in unserem Team, auf die Einhaltung der Zeit und auf die vielen "lessons learned" für mein eigenes Führungs- und Teamverhalten. Jetzt könnte man berechtigt sagen: Ja, aber die Steine mussten 8x angestoßen werden, und Ihr habt die vereinbarten Maße nicht erreicht. Ja, alles richtig, doch bei der nächsten Domino-Rallye packen wir auch diese Ziele, jede Wette! Denn wie Thomas Bernhard in "Ein Kind" nach einer missglückten Fahrradfahrt vermerkte: "Noch in meinem Scheitern konnte ich meine Größe erkennen!"



 

Planung (Peter Addor)

  • Planung fügt sich zusammen, es ist kein linearer Prozess
  • Spezialisierungen sind gut
  • Verzahnung der verschiedenen Projektphasen
  • Arbeiten unter Zeitdruck kann supoptimal sein
  • Kunde könnte öfters mit einbezogen werden
  • Planung kann auch in Hinblick auf zukünftige Projekte erfolgen > Dokumentation
  • Die entstandenen Rollen haben sich unter Zeitdruck geändert
  • Die Stellen, die nicht funktioniert haben, waren andere als am Anfang vermutet
  • Projektleiter haben sich spontan ergeben
  • Es gibt keine demokratische Projektabwicklung
  • kompetente Experten haben Authorität
  • Diskussion und Entscheidungsprozess sollte auseinandergehalten werden
  • Auch bei gescheiterten Projekten kann man gute Erkenntnisse für die Zukunft gewinnen

Lego Serious Play Intro (Totti)

Nachhaltigkeit (Jürgen Olbricht)

Foliensatz inklusive Bilder

Ursuppe (michael frahm):

Von der Amöbe bis zum Menschen, Improvisationsspiel zum Thema Wandel, Evolution und Komplexität

Gemenge mit allen Teilnehmern, je mehr je besser, alle beginnen als Amöbe

  • Amöbe macht: Mimimimimimi
  • Amöbe triftt Amöbe (Schnick, Schnack, Schnuck) - wer gewinnt wird zum Fisch
  • Fisch macht: Blubb, Blubb, Blubb
  • Fisch trifft Fisch (Schnick, Schnack, Schnuck) - Huhn
  • Huhn macht: Kikeriki, ....
  • Huhn trifft Huhn.....Affe
  • Affe macht: Affenlaute eben....
  • Affe trifft Affe ... Mensch

Mensch geht aus dem Gemenge heraus und beobachtet das wilde treiben gelangweilt - er ist an der Spitze der Evolution angekommen.

Wahlweise kann das Spiel auch für Beförderungen eingesetzt werden, wer als erstes zum Menschen wird, bekommt die Parterneschaft ;0).

Theory U (Eva KleinferchnerPeter Webhofer)

Links
Otto Scharmer: Theory U. Von der Zukunft her führen
Presencing Institute  

Theory U.jpg

 

Lean Change Management (Torsten Scheller)

Gab nicht viel zu fotografieren, daher der Link auf eine aktuelle Präsentation

 

Project Management @Zalando (Jan + Chris)

Link auf die Folien

 


Impuls-Session Franziska Köppe "Wandelmutig - mittendrin statt nur dabei"

Sessions Samstag

 DornbirnBad HomburgBerlinStuttgartZürichWandelbar
11:10Fragen können wie Küsse schmecken (Sigrid Hauer)Metriken und Reporting in agilen Teams (Sacha Storz und Christian)Mit Business Coaching zu besserem IT Geschäft (René)Einführung PM System (Horst Peterjohann)Wertschöpfungsräume (Peter Madlener) 
12:10Denken/ Denkfehler (Felix)Scrum Life (Marcus Wenkel)Pregame -was ist das denn? (Thorsten)Peer 2 Peer Coaching mit GROW (Barbara Bucksch)Novalis als Impuls für meinen Wandel im PJM 
14:10Wissen im Wandel New Education for new work (Tobias)Servant Leaders - if they can do it (Totti)Die Excel Hölle (Romano)Der Ball und der Eisberg (Michael Cramer)Diskussion: Wie kann ich währe Beweggründe von meinem Gegenüber erkennen (Ernst) 
15:10Memotechnik für PM (Andreas Lohrum)Arbeit und Leben - Sinn und Motivation (Felix)Visualisierung - Gestaltung von Flipcharts (Olga)Service Design on a napkinKanban eine lange Reise (sitegeister) 

 

  • Sessiondoku: Hier einfügen!

Fragen können wie Küsse schmecken (Sigrid Hauer)

Metriken und Reporting in agilen Teams (Sacha Storz und Christian)

Leseempfehlung (von Sacha): Metrics Ecosystems in Management 3.0 Workout, Jurgen Appelo (gratis PDF zum Runterladen)

 

Wertschöpfungsräume Peter Madlener

Session: Samstag, 11:10 Zürich

Welche Denkhaltungen helfen sich sowohl in komplizierten als auch in komplexen Wertschöpfungsbereichen zu orientieren.

Weiterführende Links: IdH Denkzettel, Spiral Dynamics (Wikipedia)

Soziokratische Gesprächsmoderation (Jürgen Olbricht)

Sessions: Wertschöpfungsräume  (Samstag, 11:10, Zürich) + Beweggründe meines Gegenübers erkennen (Samstag, 14:10, Zürich, Ernst hat Fotos gemacht)

Links zu Soziokratie (Überblick, unterschiedliche Varianten, siehe Folie 8 im agileworld Link)

http://www.soziokratie.org/wp-content/uploads/2015/04/soziokratie-gesamt-web.pdf

http://2015.agileworld.de/system/files/vortrag/2015-06-30%20Agile%20Organizations%20with%20Sociocracy%203.0_Bernhard%20Bockelbrink.pdf

http://sociocracy30.org/wp-content/uploads/2015/01/2014-12-23-Sociocracy-A-Brief-Introduction-presentation.pdf

 

Einführung von PM-System(en) (Horst Peterjohann)


Szenario

  • Ein Kunde "hat schon PM" und will sich "verbessern" (keine reine grüne Wiese)
  • Die erste Analyse zeigt: Das vorhandene Projektmanagement(system) ist sehr lückenhaft
  • Also: Kunde braucht ein komplettes PM-System, welches auf seine Bedürfnisse angepasst ist (kein "PM-System von der Stange")
  • Aber: Aufwand zur Entwicklung und Einführung soll gering bleiben

Wie ist ein PM-System einzuführen?

  1. Ermittlung der Wunschvorstellungen des Kunden
  2. Analyse des Bestehenden (ggf. in einer Startklausur)
  3. GAP- (= Delta-) Ermittlung zwischen Ist und Soll
  4. Ermittlung des Zeit- und Kostenaufwands zur Umsetzung des neuen PM-Systems und Ableitung eines Plans zur Umsetzung
  5. Überprüfung: Will der Kunde den Plan umgesetzt bekommen?
  6. Aufbau von Strukturen / Elementen
  7. Erstellung eines Projekt(management)handbuchs

Zu Startklausur - zu klärende Punkte

  • Wozu Projektmanagement?
  • Klärung der wichtigsten PM-Begriffe
  • Elemente eines PM-Systems aufzeigen (siehe Grafik)
  • Stärken und Schwächen des bestehenden PM-Systems analysieren

Immer beachten

  • Hauptmotivation aller beteiligten Partner hinterfragen!
  • Haltung des Kunden überprüfen!
  • Kunden abholen!

Weitere Informationen zum Aufbau von PM-Systemen

      im Downloadbereich meiner Website

 

... zwei Bilder zum Vortrag (Danke an Eva Maria Wennmacher)


... und noch die Übersicht der Elemente eines PM-Systems



GROW-Modell (Barbara Bucksch)

Danke an Franziska Köppe für die tolle Sketch Note!

 

 

 

 

 

Blogbeiträge und Veröffentlichungen rund ums PM Camp München 2015